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Kleine Geschichte



Begonnen hat es eigentlich nur mit einem Telespiel und zwar 1983 mit einem Atari 2600. Als dann ein paar Jahre später eine neue Generation von Computern auf den Markt kam stellte sich eigentlich nur die Frage - bleiben wir der Firma Atari treu oder steigen wir um auf den populären C64. Da aber schon damals mehr Interesse am Programmieren als an Spielen vorhanden war entschlossen wir uns für den Atari 600XL.

Der Computer, damals reichten noch 16 kByte (16.000 Byte) als Hauptspeicher, hatte eine Basic-Oberfläche. D.h. man schaltete den Rechner ein und war im Basic Modus - fertig zum Programmieren. Anfangs tippte man noch fleißig die in Zeitschriften abgedruckten Listings ab, um daraus zu lernen. Hin und wieder fand man ein Fachbuch, um dann doch einmal die Struktur zu lernen. Jedenfalls gab es da schon die ersten Erfolgserlebnisse mit der programmiererei.

So führte eins zum anderen, und die 16k Hauptspeicher wurden nun doch zu wenig. Man kam also nicht drum herum, das größere Modell, den 800XL mit doch schon 64 kByte anzuschaffen.

Der Entscheidende Schritt wurde aber mit dem Kauf eines Akkustikkopplers getan. Von da an war die Münchner Mailboxszene unser Zuhause. Die maximalen Übertragungswerte lagen noch bei unvorstellbaren 300 Baud und es wurden nur Zeichen im ASCII-Code übermittelt.

An dieser Stelle möchte ich kurz die Sysops der IRATA BBS, L&M und der M&T Mailbox grüßen.

So fing es an, daß wir zusammen mit dem Sysop der IRATA Mailbox ein neues System entworfen haben - die Geburtsstunde der Xanadu Mailbox. Xanadu Mailbox Bereits damals legten wir Wert auf individuelles Design und wollten uns, im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten, von den anderen Mailboxen abheben. Da nun die Daten immer umfangreicher wurden, mußten wir die Hardware modifizieren. So wurde der 800XL auf 1MB aufgeblasen, wobei der Speicher nur als ein virtuelles Laufwerk genutzt werden konnte. Von Festplatten konnte man zu diesem Zeitpunkt nur träumen, also mußten die 5 ¼ Zoll Diskettenstationen durch eine Hardwarekomprimierung von 127kByte auf 254kByte vergrößert werden.

So lief das System nun mit einem 800XL, zwei 1040 Diskettenstationen, einem externen Parallelport für ein 3 ½ Zoll Laufwerk und einem 300 Baud Modem. Letztendlich ging die Entwicklung weiter und der Umstieg auf einen 68000er Rechner mußte folgen.

So wurde also ein Atari ST angeschafft. Von da an ging es mit der Technik rasant weiter. Es dauerte nicht lange und die ersten Experimente mit einem 386er PC fanden statt.

Die ersten Schritte im Internet waren mehr Spielerei und Interesse, als ernstgemeinte Studien. Durch die früher vorhandene Mailbox lag die Idee natürlich nahe, auch Internet-Sites zu programmieren. Die nächsten Schritte ließen uns zunächst in eine kleine Depression fallen.

Das Internet war voll von Seiten und es schien, daß jeder Student um die Ecke Homepages anbot. Wir kamen scheinbar viel zu spät. Je tiefer wir in die Materie eindrangen, desto erleichterter wurden wir. Das Internet war zwar immer noch voller Seiten, aber was für welche! Angefangen bei dilettantischen Homepages, bis zu denen, die sich "Profis" schimpften, jedoch in ihren Seiten weder Kreativität noch Struktur erkennen ließen.

Auch in den einschlägigen Fachzeitschriften wurden immer mehr Stimmen laut, die nach gut ausgearbeiteten und strukturierten Seiten verlangten. Es beginnt bei der Bildbearbeitung, so daß möglichst wenig Speicher benötigt wird, um die Übertragung zu beschleunigen. Über die Aufteilung von Grafik (nicht zu viel) und Text (auch nicht zu viel) bis zur Struktur, die möglichst einfach und durchdacht durch die Seiten führt.

Genau diese Punkte machten wir zu unserer Aufgabe, um auch gehobenen Firmen die nötige Präsentation im Internet zu verleihen.

Wir sind davon überzeugt, Sie mit unseren Ideen und unserem technischen Wissen zufriedenstellen zu können.

Frank (alias SysOp Jellybean)
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